BGM - Bindegewebsmassage
Die Bindegewebsmassage nach Elisabeth Dicke, ist eine reflektorische Technik, bei der durch langsames und ausgedehntes Streichen der Haut
und des tief liegenden Bindegewebes mit den Fingerkuppen, ein tangentialer Zugreiz im subkutanen Bindegewebe ausgeübt wird. Wodurch eine
segmental - reflektorische Beeinflussung der inneren Organe erreicht wird.
Durch Disharmonie eines oder mehrerer inneren Organe kommt es über vegetative Bahnen an der Körperoberfläche zu sichtbaren Veränderungen -
wie Verklebungen, Einziehungen, Quellungen, Rötungen oder Sensibilitätsstörungen. Bei der Durchführung der spezielle Grifftechnik der BGM
wird an der Hautoberfläche ein Reiz gesetzt, der über vegetative Nervenfasern sowohl im Bindegewebe als auch im zugeordneten Organ eine
Durchblutungsförderung bewirkt. Daher findet die Bindegewebsmassage auch in der
Entstauungstherapie und
Hydrotherapie gezielte Anwendung.
Speziell zu empfehlen bei:
Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, ist es sinnvoll, in regelmäßigen Abständen eine Serie von ca. 10 bis 15 Terminen durchzuführen,
da eine erste individuelle wirksame Reaktion des Körpers erst nach ca. 4 bis 8 Tagen gegeben
ist.
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